BBSC Damen im Abstiegskampf mit Nervenflattern 

Zu einem wahren Lehrstück über das Agieren im Abstiegskampf entwickelte sich das Spiel des BBSC Berlin gegen den SV Bad Laer am Samstag, dass die Berlinerinnen mit 1:3 (15,-17, 20, -21) verloren.

Der BBSC startete zunächst fulminant  und drückte dem Spiel sofort den Stempel auf. Der 10-Punkte-Vorsprung im ersten Satz führte zum ersten Satzgewinn - das sah alles nach einem ungefährdeten Sonntagsnachmittagsspaziergang aus. Von wegen, die Gäste reagierten und brachten wesentlich mehr Druck in ihr Spiel - vor allem in ihr Aufschlagspiel. Auf einmal wackelten die Gastgeberinnen, fanden keine Einstellung zu dem durchaus gut geschlagenen Service der Niedersächsinnen und gerieten heftig in Rückstand. Beim 8:18 brachte Trainer Robert Pultke zur Annahmestabilisierung Tara Jenßen aufs Parkett, die dafür sorgte, dass der Rückstand nicht noch größer wurde, doch der Satz war natürlich nicht zu retten. Auch im dritten Satz übernahmen die Gäste schnell das Kommando: Durchdacht, mit flinkem Zuspiel und Einsatzbereitschaft zogen sie „ihr“ Spiel durch und und piesackten immer wieder mit aggressiven Aufschlägen die Berliner Abwehr. Dort kam man überhaupt nicht in den Rhythmus, war viel zu sehr mit der eigenen Angst beschäftigt. Es gelang so aber häufig nur, den Ball irgendwie im Spiel zu halten, ohne selbst echte Akzente im Angriff zu setzen. Der ähnliche Ablauf vollzog sich dann auch im vierten Satz, wenngleich der BBSC einige Zeit den Rückstand auf die Gäste gering halten konnte. So war der Gästesieg voll gerechtfertigt und Bad Laer darf den Sprung aus der Abstiegszone feiern.

Die auf dem Feld sichtbare Unsicherheit der Berlinerinnen wertete Trainer Pultke als ein Symbol des Umgangs mit der Tabellensituation und den Abstiegsbefürchtungen: „Wir müssen vor den beiden Endspielen in Dingden und gegen Hamburg  unbedingt wieder den Kopf freikriegen. Wenn es uns gelingt, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken und dabei individuelle Fehler so weit wie möglich zu vermeiden, sollten wir alle Chancen auf den Klassenerhalt haben. Bis es soweit ist, haben wir aber noch viel Arbeit.“

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Marie Holstein

 Autor:

BBSC I

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